Wir als Gemeinde glauben ...


an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten. Wir glauben an den Heiligen Geist, die heilige christliche Gemeinde, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Wie Menschen lebten und dann zu Gott fanden, wie Gott ihr Leben verändert ist sehr unterschiedlich. Hier ein Beispiel von Andreas:

Mein Zeugnis
  1. Mein Leben bevor ich Jesus Christus kennen gelernt habe.
    Ich bin aufgewachsen in einer nicht christlichen Familie. Immer wieder als ich meine Omas besuchte, sie gingen in eine Baptistengemeinde, wurde ich immer zum Gottesdienst eingeladen. Ich ging auch gerne dorthin, weil fast alle meine Freunde da waren.
    Als ich acht Jahre alt war, zogen wir als Familie von Kasachstan in die Ukraine. Dort bekam ich einen ganz anderen Freundeskreis. Ich fing an in einem Fußballverein zu spielen. Fußball war mein Leben.
    Mit 14 Jahren kam ich mit meiner Familie nach Deutschland. Fußballspielen machte mir weiterhin unglaublich viel Spaß. Ich verbrachte sehr viel Zeit mit Fußball (4x wöchentlich).
    Ich lernte meine Frau kennen, mit 21 heiratete ich sie, wir bekamen 2 Kinder. Ich wollte immer, dass meine Kinder an Gott glauben, doch ich selbst konnte ihnen nichts darüber erzählen. Als Familie besuchten wir ab und zu Gottesdienste, mal zu Weihnachten, mal zu Ostern, mal in einer evangelischen Gemeinde einen Kindergottesdienst, mal eine freievangelische Gemeinde. Es blieb nur beim Besuchen.
    Wir fingen an unser Haus zu bauen und in dieser Zeit merkte ich eine hohe Verantwortung auf meinen Schultern. Ich wurde mit verschiedenen Gedanken bombardiert. Z.b.: Du bist Vater von zwei Kindern und hast eine große Verantwortung! Wenn mit dir etwas passieren sollte, was wird mit ihnen geschehen? Du wirst dich eines Tages verantworten müssen , für deine Kinder, für deine Frau. Ich bekam Angst zu versagen.
    Eines Tages wurden wir ganz spontan eingeladen zu einem Gottesdienst. Es war eine ganz kleine Gemeinde. Vor allem waren unsere Kinder von der Kinderstunde begeistert. Ich als Vater war auch sehr froh und erleichtert, dass meine Kinder so viel Spaß und Freude beim Gottesdienst hatten. Endlich, dachte ich, wird ihnen von Gott erzählt. Später wurden wir zum Hauskreis eingeladen. Es entstand eine Freundschaft.
    Bei einer Silvesterfeier in einem Freizeithaus habe ich das erste Mal in meinem Leben die Gemeinschaft mit Menschen genossen. Ich war einfach alles anders und ganz überwältigend. Es waren ganz normale Menschen wie ich und meine Frau, doch sie hatten etwas was ich nicht hatte. Ich wurde neugierig und beobachtete diese Menschen. Sie wirkten so frei und fröhlich. Sie hatten das, wonach mein Herz sich sehnte.
    Vor Mitternacht gab es eine kurze Predigt und anschließend wurde aus vielen Teelichtern ein Kreuz aufgebaut. Jeder durfte nach vorne gehen, ein Teelicht anzünden und Gott danken für sein schönstes Erlebnis des Jahres. Ich ging nach vorn und dankte Gott für die Zeit, die ich mit diesen Menschen sein durfte. Es wurden kleine Gruppen gebildet und wir beteten. Ich hatte sehr viele Fragen und mir wurde immer klarer, dass ich ein sündiger Mensch bin und brauche Vergebung. Dann erzählten sie mir von Jesus, wer ER ist und warum ER auf diese Erde kommen musste.
  2. Wie und wann wurde Jesus Christus mein Herr und Erlöser?
    Auf alle meine Fragen bekam ich eine Antwort. Jesus ist der Weg zu m Leben, niemand kommt zum Vater, außer durch ihn. Die wichtigste Frage meines Lebens, sie lautete: "Was muss ich tun, um ein Kind des himmlischen Vaters zu werden?" Man müsse sich bekehren und Jesus Christus als persönlichen Erretter annehmen, sagten sie mir. Spät am Abend, ging ich ins Badezimmer, kniete mich vom Fenster, bat Gott um Vergebung und gab mein Leben in seine Hände.
  3. Wie hat sich mein Leben verändert nach meiner Bekehrung?
    Mir wurde sehr wichtig, dass ich der Gemeinde dazu gehöre. Am nächsten Sonntag, habe ich meine Entscheidung für Gott, für Jesus, vor der Gemeinde bekannt gegeben und meldete mich für die Taufe an. Zu Taufe bekam ich eine Studienbibel, in die ich mich verliebte. Die Gemeinde nahm immer mehr Platz in meinem Leben ein und ich merkte, dass mein Fußballspielen immer mehr nach hinten rutschte. Erst reduzierte ich die Trainingseinheiten und nach 20 Jahren meiner Fußballkarriere zog ich einen Schlussstrich. Bis zum heutigen Tag habe ich die Entscheidung nie bereut. Ich habe eine wunderbare Gemeinde, ein Ort wo Gott mich gebrauchen möchte. Eine Gemeinschaft mit gleich gesinnten Menschen, die sich bemühen den Charakter Jesu zu präsentieren. Und diesen Jesus, den ich kennen gelernt habe, seine Liebe, seine Geduld, seine Gnade, die Vergebung der Sünden, möchte ich auch anderen Menschen, die ihn noch nicht kennen, so nah wie nur möglich ans Herz bringen. So wie ER durch Menschen zu mir gekommen ist, so möchte auch ich mich gebrauchen lassen von IHM, damit andere IHN erkennen.
    Amen
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